Selbstgemachte Schaumrollen mit italienischer Eischnee-Füllung

Kein Blätterteig, sondern ein zarter, selbstgemachter Teig aus Margarine und saurer Sahne. Mit dem Teig lässt es sich super gut arbeiten. Ich habe schon lange nicht mehr so einen geschmeidigen, feinen Teig in der Hand gehabt, der nicht bricht oder von den Förmchen runter fällt. Die Schaumrollen-Förmchen habe ich mir extra für diese Schaumrollen gekauft. Für die Füllung wird das Eiweiß mit einem Zuckersirup geschlagen. Wenn die Schaumrollen einen Tag im Kühlschrank geruht haben, ist es der Himmel im Mund.

Hinzugefügt:, 30.11.2017
Kategorie: Weihnachtsplätzchen
Rezept Selbstgemachte Schaumrollen mit italienischer Eischnee-Füllung

Zutaten

Für den Teig:
380 gMehl + etwas mehr für die Arbeitsfläche
250 gMargarine
200 gsaure Sahne
1 Eizum Bestreichen
Fett für die Förmchen
Für den italienischen Eischnee:
150 gEiweiß (ca. 5 Stück) auf Zimmertemperatur
120 gZucker
240 gZucker + etwas Wasser

Zubereitung

  1. Mehl, Margarine und saure Sahne zu einem glatten Teig verkneten. Am besten geht es mit einem Standrührgerät. Den Teig in Lebensmittelfolie einwickeln und für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen. Ich mache den Teig normalerweise am Vorabend.Tipp: Ungarische Oster-Terrine mit Gemüse und Ei
  2. Die Förmchen vor der ersten Verwendung einfetten. Einfach ein Stückchen Margarine oder Butter in die Hand nehmen und das Förmchen mehrmals durchdrehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen.
  3. Den Teig teilen und etwa 2 mm dünn ausrollen. Mit dem Teigrädchen in gleich lange und gleich breite Streifen schneiden. Es hängt davon ab, wie groß eure Schaumrollen sein sollten. Bei uns mögen wir eher Mini-Schaumrollen. Die Teigstreifen jeweils auf die gefetteten Förmchen aufrollen und auf das Backblech legen.Tipp: Osterbrot
  4. Alle Teigrollen mit verquirltem Ei bepinseln und in den vorgeheizten Backofen schieben. Sie werden 12 - 15 Minuten goldbraun gebacken; die Backzeit hängt von deren Größe ab. Aufpassen, dass sie nicht anbrennen bzw. zu dunkel werden. Kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig von den Förmchen abziehen – Achtung, sie sind sehr zart! Falls es euch nicht gelingt, die Teigrollen von den Förmchen abzuziehen, einfach mit einer Ecke aufs Tisch klopfen und dabei nur den Teig halten. Der Teig löst sich von der Form.
  5. So lange weitermachen, bis man den Teig verbraucht hat. Ich habe meistens ca. 60 Mini-Schaumrollen; falls ihr etwas größere macht, ergibt das Rezept natürlich weniger Stück. Es ist nicht notwendig, die Förmchen wieder einzufetten. Den Teig während der ganzen Zeit im Kühlschrank lassen, denn aufgrund des hohen Fettanteils wird er sehr schnell weich und es ist dann schwierig damit zu arbeiten. Also immer nur das Stück davon abschneiden, was man gerade braucht.Tipp: Ein einfacher Trick mit Reis und in nur wenigen Sekunden habt ihr diese schönen Ostereier
  6. Eiweiße und 120 g Zucker steif schlagen. 240 g Zucker mit Wasser (so viel Wasser, dass der Zucker mit Wasser völlig bedeckt ist) auf 115 -120 °C erhitzen. Nicht rühren, nur den Topf etwas neigen. Falls ihr keinen Thermometer habt, einfach einen Drahtring eintauchen und wenn Blasen entstehen, dann ist es fertig. Unter ständigem Rühren den Sirup in den Eischnee hinein gießen und so lange schlagen, bis der Eischnee leicht abgekühlt ist. Den Eischnee vor dem Füllen noch kurz in den Kühlschrank stellen, weil man dann besser damit arbeiten kann.
  7. Den Eischnee in eine Tüte mit einer glatten, runden Tülle füllen und die Rollen von beiden Seiten füllen, damit der Eischnee am Ende in der ganzen Rolle verteilt ist. Die gefüllten Schaumrollen in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Noch besser ist es, die Schaumrollen im Kühlschrank mindestens 1 - 2 Tage ruhen zu lassen, aber sie können problemlos auch sofort nach dem Backen gegessen werden :o)) Sie sind schön knusprig und zart.