Fasanenbrühe überzeugt mit einem kräftigen Geschmack, feinen Waldaromen und einer eher ungewöhnlichen Einlage. Entscheidend ist vor allem, sie ganz langsam und schonend köcheln zu lassen.
Fasanenbrühe überzeugt mit einem kräftigen Geschmack, feinen Waldaromen und einer eher ungewöhnlichen Einlage. Entscheidend ist vor allem, sie ganz langsam und schonend köcheln zu lassen.
Hühnerkarkasse, Rinderrippe, Karotten und Sellerie bleiben diesmal außen vor. Die Basis bildet eine kräftige Fasanenbrühe, deren Geschmack durch angeröstete Zwiebeln und getrocknete Pilze noch intensiver wird. Das Ergebnis ist eine dunklere, aromatische Brühe mit einer feinen Waldnote.
Auch beim Servieren geht dieses Rezept einen etwas anderen Weg. Die Fasanenbrust wird nicht stundenlang zusammen mit dem restlichen Fleisch gekocht, sondern separat in der Pfanne gebraten. Statt klassischer Suppennudeln kommen außerdem Ofenkartoffeln auf den Teller. Dadurch ist die Brühe nicht nur eine Vorspeise, sondern wird zu einer angenehm sättigenden Mahlzeit.
Fasanenfleisch ist relativ mager, und besonders die Brust kann bei langer Garzeit schnell trocken werden. Deshalb kommen Karkasse, Flügel und Keulen in den Topf, während die Brust erst zum Schluss zubereitet wird. So bekommt die Brühe genügend Geschmack, und das zarte Brustfleisch bleibt schön saftig.
Ebenso wichtig ist die Temperatur. Die Brühe sollte niemals stark kochen. Sobald sie den Siedepunkt erreicht, die Hitze so weit reduzieren, dass sie nur noch ganz leicht vor sich hin simmert. Bei zu starkem Kochen wird die Brühe schneller trüb und verliert etwas von ihrem klaren, feinen Geschmack.
Karotten, Petersilienwurzel oder Sellerie werden bei diesem Rezept nicht verwendet. Für eine leicht süßliche und kräftige Note sorgen stattdessen Zwiebeln, die vorher ohne Fett fast schwarz angeröstet werden. Lose, verbrannte Teile der Schale sollten vor dem Kochen jedoch entfernt werden, damit die Brühe nicht bitter schmeckt.
Fünf getrocknete Steinpilze reichen vollkommen aus. Sie sollen aus der Brühe keine Pilzsuppe machen, sondern lediglich für mehr Tiefe und ein feines Waldaroma sorgen.
Wichtig: Der größte Fehler besteht darin, den Garprozess durch starkes Kochen beschleunigen zu wollen. Bei dieser Brühe gilt genau das Gegenteil: niedrige Temperatur und ausreichend Zeit sorgen für das beste Ergebnis.
Jeden Tag Tipps für ein leckeres Gericht für die ganze Familie
Kurze Videos mit Köstlichkeiten, denen ihr nicht widerstehen könnt
Die besten Rezepte an einem Ort, such euch welche aus