Spritzkuchen mit Eigelbcreme

Spritzkuchen sind ein Klassiker, ihr stimmt mir sicher zu. Zwar haben sie heutzutage eine Konkurrenz der modernen Desserts, aber trotzdem findet man sie in jeder Bäckerei. Dies ist eine Variante, die mit einer Eigelbcreme gefüllt ist, so wie sie in Tschechien zu finden sind. Also falls ihr gerade Appetit auf leckere Spritzkuchen habt, bereitet sie nach diesem Rezept zu. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, ist es eigentlich gar nicht so kompliziert :)

Hinzugefügt:admin, 13.4.2017
Kategorie: Kuchen, Kleingebäck
Spritzkuchen mit Eigelbcreme

Zutaten

Für den Brandteig (ca. 35-40 Spritzkuchen oder ca. 70 Mini-Spritzkuchen):
250 mlWasser
1 PriseSalz
100 gButter
200 gglatten Mehl
6kleine Eier (ich hatte die Größe M)
Für die Eigelbcreme:
500 mlMilch
4Eigelb
100 gZucker
2 BeutelVanillezucker
1 TLVanilleextrakt (kein Aroma) oder Vanilleschote
100 gButter

Zubereitung

  1. Von der Milch etwas in eine Tasse geben, das Puddingpulver anrühren und die Eigelbe darin verschlagen. Die restliche Milch bei milder Hitze zum Kochen bringen. Etwas heiße Milch in die Tasse mit dem Puddingpulver und den Eigelben geben und alles verrühren. Zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren kurz aufkochen.
  2. Vom Herd nehmen und den Zucker und anschließend auch die Butter unterrühren. In eine Schüssel geben und mit Folie überdecken. Die Folie direkt auf den heißen Pudding legen, so  wird sich kein Wasser an der Folie niederschlagen. Am beste über Nacht kalt stellen. Um das Ganze zu beschleunigen, kann man den Pudding auch in den Gefrierschrank stellen :) 
  3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen. Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Salz und Butter dazugeben und wieder zum Kochen bringen. Das gesiebte Mehl auf einmal hinzugeben, die Temperatur senken und so lange rühren, bis sich ein glatter Teigkloß bildet und dieser nicht am Topfboden oder -rand klebt. Noch 2 - 3 Minuten weiterrühren, bis sich ein weißer Belag auf dem Topfboden gebildet hat.
  4. Den Teig in eine Schüssel geben und langsam rühren, bis sich der Teig etwas abgekühlt hat. In die lauwarme Masse nacheinander die Eier mit einem Rührgerät oder Mixer einarbeiten. Jedes einzelne Ei gut einarbeiten, bevor das nächste hinzugegeben wird. Weil es große Unterschiede zwischen der Größe der Eier gibt, liegt dessen End-Anzahl an euch. Der Teig darf nicht zu dünnflüssig sein, also falls der Teig nach dem fünften Ei schon die richtige Konsistenz hat, das sechste dann lieber weglassen.
  5. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer schräg geschnittenen runden Tülle geben und auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche Kreise in der gewünschten Größe spritzen. Ich habe Mini-Spritzkuchen gemacht (mit einem Durchmesser von ca. 4 cm), aber ihr könnt ruhig die klassischen wie vom Bäcker machen (von einem Durchmesser von ca. 8 cm). Sie sollten genügend Abstand haben, denn das Volumen vergrößert sich beim Backen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 20 - 30 Minuten backen. Am Anfang die Backofentür nicht aufmachen. Die Backzeit hängt von der Größe der Spritzkuchen ab. Falls ihr die klassischen, großen habt, nach 20 Minuten die Temperatur auf 160 °C runterschalten und noch 10 Minuten fertig backen. Die Spritzkuchen sollten nach dem Backen hohl klingen und in der Hand „rascheln“.
  7. Die ausgekühlten Spritzkuchen längs halbieren, am besten mit einem gezahnten Brotschneidemesser. Den abgekühlten Pudding cremig rühren und in eine Spritztüte mit einer dekorativen Tülle geben. Ich habe eine Tülle mit kleinen Zähnchen verwendet, aber ihr könnt ruhig eine glatte benutzen. Die Creme jeweils auf die untere Hälfte spritzen und mit der oberen Hälfte zudecken. Kalt stellen. Vorm servieren mit Puderzucker bestäuben. 
  8. Spritzkuchen sowie andere Sachen aus Brandteig schmecken am besten ein paar Stunden nach dem sie gefüllt wurden oder am Folgetag. Wenn sie länger aufbewahren werden, werden sie feucht und weich.

Quelle: Víkendové pečení